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Martina Kellermann - November 2009

Kellermann

Auf unserer Namibia-Reise (mein Freund und ich) im November 2009 sind wir praktisch in das Projekt „Steps for Children“ hineingestolpert. Wir haben bei einer Gästefarm in der Nähe von Okakarara gecampt, und die Besitzer haben uns von dem Projekt erzählt.

 

Da ich (Martina) mehrer Monate in Vanuatu - einem Entwicklungsland in der Südsee - verbracht habe, und auch dort mit der Armut und Entwicklungshilfe in Kontakt gekommen bin, wollte ich das Projekt unbedingt besuchen.

Es war eine sehr faszinierende und ergreifende Erfahrung, das Projekt „live“ zu erleben. Wir wurden herzlich Empfangen und haben mit den Kindern gespielt und getobt, bis wir völlig erschöpft waren. Besonders die Lebensfreude und die Offenheit der Kinder haben uns tief berührt. Auch der liebevolle Umgang der Volunteers, Lehrer und Angestellten mit den Kindern war ergreifend. Wir haben uns auch die Suppenküche und Näherei angesehen. Juliane hat uns umhergeführt und alles sehr nett erklärt. Da wir keine Süßigkeiten dabei hatten, haben wir noch welche im Supermarkt besorgt.

 

Das Besondere an diesem Projekt ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Meines Erachtens, ist  dies genau der Richtige Weg um Entwicklungsländer langfristig zu fördern, anders als die „Entwicklungshilfe-Industrie“ an der in erster Linie westliche Unternehmen profitieren, und die so gar kein Interesse daran hat, die Menschen bei unabhängiger Selbsthilfe zu unterstützen. .

Ein Sprichwort sagt, Reisen bedeutet seine Seele über die Welt zu „verstreuen“. Ein kleiner Teil unserer Seele ist sicherlich bei diesem Projekt hängen geblieben. Meine Nichte hat zu Weihnachten gleich einen Olivenbaum geschenkt bekommen. Den kann sie dann ja mal irgendwann besuchen. Und mein Lebenstraum ist, irgendwann selbst einmal ein solches Projekt zu initiieren. Ein großes Kompliment an Dr. Michael Hoppe und das ganze Team. Und viel Erfolg und Glück für die Erweiterung des Projekts.



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