steps in den Alpen

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520 Kilometer und 17.215 Höhenmeter in 7 Tagen

Im Juli wird steps sportlich unterstützt durch Ronny Staps und Markus Kaiser. Was die beiden vorhaben und wie sie steps in die Alpen tragen, erzählt euch das Team in einem Interview.

Bitte stellt euch einmal aussagekräftig vor: Wer seid ihr und was verbindet euch?

Ronny: Mein Name ist Ronny Staps, ich bin 39 Jahre alt und arbeite als Produktdesigner in einem Hamburger Designbüro für Medizintechnik. Inzwischen bin ich Familienvater von 2 Söhnen im Alter von 4 und 6 Jahren.

Markus: Mein Name ist Markus Kaiser, ich bin ebenfalls 39 Jahre alt, verheiratet und Vater von 4 Kindern (13, 11, 7 und 3 Jahre alt). Mich hat es nach Franken verschlagen. Genauer nach Forchheim, in der Nähe von Erlangen/Nürnberg. Dort arbeite ich als Ingenieur, ebenfalls in der Medizintechnik.

Ronny: Wir beide kommen aus Münchenbernsdorf, einem kleinen Ort im Osten Thüringens. Dort sind wir gemeinsam zur Schule gegangen, haben Fussball- und Basketball trainiert oder einfach mal Computerspiele gespielt. Später haben wir in Jena zusammen in unserer ersten Studenten-WG gewohnt.

Seit wann fahrt ihr Mountainbike und wie kam es dazu?

Ronny: Das Mountainbike war für mich lange das übliche Fortbewegungsmittel als Jugendlicher, um im Ort zu Freunden, zum Training oder Treffpunkten zu fahren. Im Jahr 2007, damals noch als Studenten in Jena und Weimar, hatten wir die Idee mit dem Rad auf den alten Handelswegen der Römer die Alpen zu überqueren und an den Gardasee zu fahren (auf der Via Claudia Augusta). Auf der ersten Alpenüberquerung haben wir noch eine etwas leichtere Route gewählt. Auf den folgenden Touren wurden es immer mehr Höhenmeter mit deutlich mehr Offroad-Anteilen!

Markus: Für mich ist die Initialzündung fürs Mountainbiken durch unsere Tour 2007 gekommen. Das war damals noch Abenteuer. Ohne Smartphone und GPS. Danach wurde daraus später schnell mehr. Mittlerweile habe ich eine generelle Liebe zum Radfahren und Ausdauersport entwickelt.

v.l. Ronny und Markus auf einer Trainingsfahrt im April. Etwas schlammiger als gedacht aber glücklich und voller Vorfreude auf die Alpen im Sommer!

Im Sommer werdet ihr bei einem der härtesten MTB Rennen Europas mitfahren - der Maxxis BIKE Transalp. Wieso habt ihr euch dafür entschieden?

Ronny: Die BIKE Transalp zu fahren war ein Traum für uns, seitdem wir unseren ersten Mountainbike Marathon in Thüringen gefahren sind. Für uns war dieses Etappen-Rennen damals noch eine Nummer zu groß. Sowohl was die Kennzahlen wie Kilometer und Höhenmeter angeht, aber auch was das Finanzielle betrifft. Wir haben zu dem Zeitpunkt noch studiert. An den Wochenenden sind wir gemeinsam zu den regionalen MTB Rennen gefahren und hatten einfach Lust, Wurzeln zu bügeln und die sportliche Atmosphäre aufzusaugen. Gestartet sind wir immer als Einzelkämpfer auf verschiedenen Distanzen. Gewonnen haben wir nie – bis auf ein Handtuch als Gesamt 7. des Thüringer Energie Bike-Cup 2009 🙂

Markus: Seitdem wir 2022 wieder gemeinsam am Start eines Mountainbike Marathons standen (dem EBM – Erzgebirgs Bike Marathon) und 2023 das 24h Rennen auf dem Nürburgring als Team gefinished haben, haben wir uns entschieden, 2024 erstmals an der BIKE Transalp teilzunehmen, zusammen als Zweier-Team. Wann, wenn nicht jetzt!

Ihr habt eine großartige Idee - ihr möchtet uns auf die Etappen mitnehmen und geht gemeinsam als steps-Team und in den passenden, selbstgestalteten steps Trikots an den Start. Gibt es eine Möglichkeit, euch bei eurer sportlichen Challenge zu unterstützen?

Ronny: In erster Linie wollen wir steps eine Sichtbarkeit in der Radsport-Bubble geben. Wir möchten auf dieses tolle Projekt und die tolle Arbeit der Mitarbeiter und der Freiwilligen vor Ort aufmerksam machen, da wir aus erster Hand wissen, was dort für die Kinder und Jugendlichen geleistet wird.

Markus: Wir werden unsere Erlebnisse, aber auch ein wenig unsere Vorbereitungen auf das Rennen in den sozialen Medien teilen:

Wir freuen uns, dass ihr steps in die Alpen bringt. Wie seid ihr auf die Stiftung steps for children aufmerksam geworden?

Ronny: Meine Frau Barbara wollte im Jahr 2015 gern eine gemeinnützige soziale Organisation als Freiwillige unterstützen. Dabei ist sie auf steps for children auf­merksam geworden und hat daraufhin 6 Monate in Gobabis mitgewirkt und gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort Unterricht gegeben oder auch bei der täglichen Mittagsroutine geholfen. Obwohl ich nicht vor Ort sein konnte, bis auf ein paar Übernachtungen im steps Gästehaus am Anfang Ihrer Zeit dort, konnte ich in den folgenden Monaten hautnah erleben, wie direkt und unmittelbar steps for children wirkt und Kindern und Jugendlichen über Bildung, soziale Gemeinschaft und wenigstens eine verlässliche, warme Mahlzeit am Tag eine Perspektive gegeben wird. Das hat mich nachhaltig beeindruckt!

Gibt es etwas, was euch besonders von steps for children überzeugt?

Ronny: Ich persönlich habe den Eindruck, dass Euer Engagement in Namibia immer gemeinschaftlich mit den Menschen vor Ort stattfindet und eine Mitbestimmung in der Umsetzung ganz normal ist. Ich finde es super, dass auf die Motivation der Mitarbeiter vor Ort vertraut wird, um die Projekte umzusetzen! Ich glaube, das trägt unter anderem dazu bei, dass die Hilfen mit Eurer Stiftung unmittelbar vor Ort ankommen!

Markus: Wenn man sich über steps informiert, merkt man sofort die persönliche Begeisterung jedes einzelnen Mitwirkenden. Auch die Transparenz, welche Projekte ihr unterstützt, wie Spenden eingesetzt werden, ist vorbildlich. Auch die Fülle der Projekte, welche ihr unterstützt, ist beeindruckend.

Wenn man sich über steps informiert, merkt man sofort die persönliche Begeisterung jedes einzelnen Mitwirkenden. Auch die Transparenz, welche Projekte ihr unterstützt, wie Spenden eingesetzt werden, ist vorbildlich.

Markus Kaiser

Die Trikots haben sie selbst entworfen! So werden die beiden an den Start gehen und für den guten Zweck fahren, um noch mehr Menschen von unseren Aktivitäten in Namibia zu erzählen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir die zwei ja nächstes Mal beim Desert Dash in Namibia am Start?

Wir haben verschiedene steps – also soziale und Einkommen generierende Maßnahmen, für die man sich einsetzen kann: Habt ihr ein Herzensprojekt?

Ronny: Definitiv die steps Vorschule in Kombination mit dem Schutzengelprogramm. So wird den Kindern der Übergang in die lokalen Grundschulen ermöglicht und damit auch eine Perspektive gegeben. Durch die steps-Mitarbeiter*innen und Volontär*innen werden die Kinder „step-by-step“ in die Schullaufbahn begleitet und auch bei vermeintlich banalen formalen Schritten unterstützt. Ohne steps würden einige Kinder der Siedlungen „den Weg in die Schule“ womöglich nicht gehen! Man muss die Schullaufbahn eben zunächst beginnen, um sie einmal erfolgreich abschließen zu können.

Ohne steps würden einige Kinder der Siedlungen „den Weg in die Schule“ womöglich nicht gehen! Man muss die Schullaufbahn eben zunächst beginnen, um sie einmal erfolgreich abschließen zu können.

Ronny Staps

Was wünscht ihr euch für die steps Kinder in Namibia?

Ronny: Die Schule ist für jedes Kind ein langer Weg bis sie abgeschlossen ist und sich durch das Gelernte eines Tages neue Türen öffnen können. Wir wünschen allen Schulkindern, dass sie dranbleiben und School-Finisher werden, auch wenn es mal schwierige Phasen gibt!

Gibt es etwas, wofür ihr dankbar seid?

Ronny: Wir sind dankbar dafür, unsere Kinder zu haben und von unseren Familien bei der Vorbereitung auf das Rennen unterstützt zu werden! Und wir freuen uns natürlich, dass wir uns in diesem Jahr mit der BIKE Transalp einen Traum erfüllen können. Wir hoffen, dass wir gesund und fit starten werden. 

Markus: Und das Sahnehäubchen ist, dass wir Euch mit ins Rennen nehmen werden und als „steps for children“ Team an den Start gehen dürfen!

Lieber Ronny, lieber Markus, wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg bei der sportlichen Challenge und danken euch herzlich, dass ihr unserer Arbeit in Namibia bei diesem Event in den Alpen Sichtbarkeit gebt und selbst mit Herz und Überzeugung für steps steht!

Weitere Möglichkeiten, steps for children zu unterstützen:

Geschenkspende

Geschenkspende Schenken Sie zu einem Geburtstag, zu Weihnachten, einem Jubiläum oder einem anderen Anlass eine Spende zugunsten unserer Arbeit! Mit einer personalisierten Geschenkurkunde von steps for children fördern Sie einen

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Aktiv werden

Möchten Sie sich freiwillig engagieren und aktiv werden, um benachteiligten Kindern in Namibia zu helfen? Die gemeinnützige Organisation steps for children setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Mädchen

Aktuelles

Ein solider Start auf die Bildungsreise​​

Im Februar 2024 haben wir im Rahmen des 11. Stiftungspreises der Town & Country Stiftung 1.111 € erhalten. Das Preisgeld wird in frühkindliche und vorschulische Bildung investiert: Gezielt werden feinmotorische, kognitive und sprachliche Fähigkeiten gefördert – als solide Grundlagen für die weitere Bildungsreise.

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Take a step

Der steps Song ist mit vielen steps Kindern in Gobabis mit der Sängerin Eva Keretic entstanden!

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