Die 19-Jährige Tabea Schmitz aus Baden-Württemberg ist seit August 2017 für steps als Volontärin in Okakarara (Namibia) tätig. In einem Interview sprach sie über ihre Erfahrungen im Projekt.

Wie bist du auf steps for children aufmerksam geworden?
Tabea Schmitz: Bei dem Vorstellungsgespräch bei meiner Entsendeorganisation  wurden verschiedene Einsatzstellen vorgestellt, darunter auch steps for children.  Das Projekt hat mir gleich zugesagt und so habe ich mich auf diese Stelle beworben.

Warum Namibia/Afrika?
Tabea Schmitz: Im Alter von sechs bis elf Jahren habe ich bereits in der D.R. Kongo gelebt. Darum bestand schon früh ein starker Bezug zu Afrika. Nach dem Abitur wollte ich einen Teil Afrikas selbst entdecken, erleben und erfahren.
Ganz bewusst habe ich mich für ein anderes Land entschieden.
Dass es letztendlich Namibia wurde, lag daran, dass ich mich von Gott dort hingeführt fühlte.

Warum hast du dich für steps for children entschieden?
Tabea Schmitz: Wie bereits erwähnt, gefiel mir das Projekt auf Anhieb. Zudem beeindruckte mich die
Vielfältigkeit der Arbeit. So entschied ich mich hierhin zu kommen.

Seit wann arbeitest du hier als Volontär/in?
Tabea Schmitz: Ich arbeite seit dem 13.08.2017 bei Steps for Children als Volontärin.

Was gefällt dir an dem Projekt?
Tabea Schmitz: Mir gefällt, dass es den Kindern eine echte Chance gibt, sie ernst nimmt und ihr Wohl im Fokus steht.
Gleichzeitig ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema, sowie die Perspektive unabhängig von Spenden zu werden. 
Das finde ich beeindruckend.

In welchem Bereich arbeitest du?
Tabea Schmitz:
Ich arbeite in vier Bereichen: im Kindergarten/ECD/Preschool, in der
Nachmittagsbetreuung, im Office und im Gästehaus. Die letzten beiden Bereiche
überschneiden sich.

Beschreibe einen typischen Arbeitstag bei steps for children.
Tabea Schmitz:
Für uns Volontäre startet der Arbeitstag um 8 Uhr morgens. Zunächst versorgen wir die
Küche mit ihrer täglichen Ration an Zucker und Öl. Dann wird Sport gemacht mit einer der fünf Kindergartengruppen.
Diese Gruppe wird in wiederum in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Hälfte macht Sport, die andere Numberland.
Später wird gewechselt.
Um ca. 9:30 Uhr gehen wir zum Office und erledigen dort unterschiedliche Aufgaben:
Kontakt zu Gästen der Self-Catering Accommodation (u.A. Buchungen entgegen, Rechnungen versenden etc.)
im Copyshop arbeiten, Abrechnungen erstellen, Nachmittagsunterricht vorbereiten, Verschiedenes sortieren,
einkaufen gehen und alles Weitere an organisatorischen Aufgaben, die anfallen.
Von ca. 10:30 Uhr bis 12 Uhr wird mit einer der Kindergartenklassen Kunst gemacht.
Im Anschluss gibt es entweder noch Aufgaben, die es zu erledigen gilt, oder Mittagspause.
Von 14 bis ca. 16 Uhr findet dann die Nachmittagsbetreuung statt. Wir sind für die fünfte bis siebte Klasse verantwortlich.
Um ca. 16:30 – 17 Uhr endet unser Arbeitstag.                                                                                   

Was nimmst du aus deiner Zeit bei steps for children mit?
Tabea Schmitz: Ich nehme aus meiner Zeit bei Steps und allgemein in Namibia Einiges mit: z.B. das
Wertschätzen von kleinen Dingen, noch mehr Offenheit gegenüber anderen Kulturen,
Gedanken und Lebensweisen, Teamwork als wichtigstes Element für den Erfolg eines
Projektes, Überwinden von Sprachbarrieren und natürlich die Freude an der Arbeit mit
Kindern.

Liebe Tabea, herzlichen Dank für das Interview und für deine tolle Arbeit im steps-Projekt!